Arlene

sie schreibt bei heute Facebook „I used stand at the window and watch my children and husband walk, or drive, down the road until I couldn’t see them anymore. It was as if as long as I could see them they would be safe. But they always rounded the corner and went out of my sight.“

Anna zieht aus…

Das Auto ist gepackt. Plastikwannen voll zukünftigen Anna-Haushalt. Bratpfanne, Waffeleisen, Töpfe, Teller, Tassen, Gläser, Besteck, Gedöns. Elektronik, Drucker, Router, Reisekoffer*. Seit Gestern ist Anna wie verstrahlt. Bis spät in die Nacht wurde geklappert, gehektikt, gepackt. Nun ist das Auto geladen, die leidenfähige Mutter wurde mit einem Zollstock ausgestattet. Frau muss ja auch wissen wie groß der Platz zwischen Wand und Spüle ist, wie breit die Fenster. Der Duschvorhang muss auch noch…. Kleine Sackkarre noch mit. Erst zum Apartment ausladen, dann Shopping für die nötigsten Lebensmittel.

Papa allein zu Haus. Gelegenheit dem Schnee beim Fallen zuzuschauen.

und ab…..

*Reisekoffer meint Umhängetasche. Damit ist bezeichnet die Leidenschaft fast aller Frauen für Taschen (möglichst solche mit Ladekapazität) in die man alles stopfen kann und in denen man eigentlich nie das findet was man herausholen will.

Kind wird (ist) groß

Morgen nimmt Anna ihr Apartment in Trier in Besitz. Ok, sie besitzt es nicht, sie mietet es und lebt dort ab dann. Wochentags Trier, Wochenende in ihrem Apartment auf der Burg. Pferde versorgen, Wochenende geniessen. Mama und Papa allein zu Haus. Und die Hunde und die Pferde auch allein zu Haus.

Ehrlich gesagt ein komisches Gefühl. Nach 21 Jahren Anna zu Hause, die nächsten Flügelschläge zum Flügge sein.

Es ist nun nicht so, dass sie da keine Erfahrung drin hat. War sie doch zum Praktikum in Hamburg allein in einer luxuriösen Dachgeschosswohnung mit Küche, Bad, Wohnzimmer und Loft. Da war sie 15 Jahre alt. Das war das Praktikum. Jetzt ist sie im 3ten Semester, beginnt kommende Woche das 4te Semester und wird hauptsächlich in Trier leben. Da wünsche ich ihr viel Glück. Kinder sind sowieso Leute, aber es ist schon ein wesentlicher Schritt, die erste eigene Wohnung (ok, ist Apartment aber das passt sowieso genau so gut).

Beim Blick zurück kommen Bilder, Episoden, Erlebnisse, wichtige Ereignisse, Zeiten der Gemeinsamkeit, Reisen in nahe und in ferne Länder. Vom Kleinstkind zum Kleinkind, zum Kind, zur Jugendlichen zur jungen Erwachsenen zur Erwachsenen. All das und mehr.

Viel Glück und Zufriedenheit wünsche ich dir.

Anna bei ihrer Praktikumsleiterin Veronika auf der Fähre über die Elbe beim Zollenspieker August 2015

boostern

Gestern am Samstag, den 27.11.2021 in Irrel. Zufall, es waren noch Impfdosen verfügbar. Toller Einsatz von den Feuerwehren, dem DRK und den umliegenden Arztpraxen. Anja und ich sind „durch“. Heute früh leichte Druckstelle an der Einstichstelle bei mir, bei Anja muckt der ganhze Arm, aber wir beide sind froh geboostert zu sein. Also keine Probleme bislang.

Nur geträumt…

Heute Nacht habe ich mal wieder ordentlich was weggeträumt. Das Szenario spielte in einem großen Gebäudekomplex, eine Mischung aus Verwaltungsbauten, nüchterne Treppenhäuser und riesige Flure, Eingangshalle, Aufzug, rund um das Gebäude Aussenanlagen und ein riesiger Parkplatz. Ein bisschen wie damals in der Uni. War aber keine Uni, es war der sich in Auflösung befindliche Club Aktiv. Was ich da zu suchen hatte, weiss ich nicht. Ich war halt mit dabei in der Szene, aber nicht mehr dort angestellt. Mehr ein Augen und Ohrenzeuge. Stimmengewirr, Leute auf dem Weg von „A“ nach „B“ oder von „X“ nach „Y“. Paul kommt eine Treppe hinunter und spricht mich an: „Kannst du hier mal helfen?“ Ich frage um was es geht und erfahre wie eigentlich immer in den Jahren zuvor, nichts Konkretes. Der neue Geschäftsführer kommt in die Szenerie und spricht mich an, er kenne mich nicht. Ich kläre ihn auf, dass ich der dienstälteste Indianer unter all den Häuptlingen hier bin. „Wir brauchen jetzt zuverlässige Leute der alten Garde“, erfahre ich. Wir stellen fest, dass die aber nicht mehr zur Verfügung stehen, Frau Zimmer ist weg und ich bin ja auch schon weg. Paul fordert“Aber du musst mit deinem Traktor und deinem LKW….“ Die beiden stehen erstaunlicherweise auf dem Parkplatz. Was ich mit denen soll erinnere ich aus dem Traum nicht. Sehr wohl weiss ich noch, dass ich mich nicht recht zuständig fühle. Zumal von Honorar oder Vergütung bisher keine Rede war. Ich denke, es war das alte Lied, wenns kneift den Bilstein fragen….

Heute musste ich auch mal wieder wach werden, das fand ich bei dem Traum auch wirklich gut.