ausdifferenziert…

Es gab einmal Zeiten, in denen es völlig ausreichte, zu sagen „Ich liebe das Leben.“ oder „Ich liebe italiensches Essen.“ oder…. „Ich habe gern mit Menschen zu tun“. Das tut man aber heute nicht mehr.

Es ist schwer sich kritisch mit den Veränderungen im „Miteinander“ auseinander zu setzen. Liegt mir doch auf der Zunge zu sagen, „woke“ ist nicht alles. Beim näheren Betrachten dieses Gedanken, fällt mir die Kampagne von Donald Bulldozer ein „Wake, not woke“. Dem will ich nun auch nicht das Wort reden, dem bestimmt nicht. Also was?

Es ist heute sogar beliebt geworden, Entschuldigungen oder Gründe für die Entfesselung eines Krieges zu finden und sich dabei toll zu finden weil man intellektuell in der Lage ist, das „Für und Wider“ so kritisch zu betrachten. Beispielsweise: Der Ukrainekrieg ist gerecht, weil die … / Der Ukrainekrieg ist notwendig, weil….. „Ukraine so oder so ist“ (beliebige Gründe)…. „Der Westen den armen Putin dazu gezwungen hat.“… „wegen der Osterweiterung“….“weil die Mücke von links nach rechts geflogen ist und nicht anders herum“ und nein liebe Sarah, du hast mich enttäuscht. Gut dass diese Täuschung vorüber ist.

Es geht nur so, dass man mit dem Ausdifferenzieren aufhört. Klare Stellung beziehen, nicht hin- und her lavieren, den eigenen Standpunkt vertreten.

„Ich liebe das Leben!“ Punkt. Man muss das nicht ausdifferenzieren. Wer stattdessen sagen will „Ich liebe das Leben nicht!“, auch gut.

„Ich liebe italiensches Essen!“ Das heisst nicht, dass ich anderes Essen nicht mag oder liebe. Was bleibt ist, dass man italiensches Essen liebt. Man kann gleichzeitig beispielsweise auch die schlesische Küche lieben. Wo ist das Problem? Ich habe das für mich so gelöst: Es gilt der Grundsatz, das Gebot, das was Menschen tun sollen und das was sie nicht tun sollen.

Ohne Ausdifferenzierung.

Du sollst nicht töten. Hat man schon mal irgendwo gehört. Mehr braucht es nicht. Da gehört kein … .“aber“ hin.

Du sollst nicht töten! Punkt.

Staufenberg, Peter Kurzeck Platz

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